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Die Ausbildung zum Piloten
Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die sich stundenlang am Flughafen in die Einflugschneisen stellen und Fotos von startenden und landenden Flugzeugen machen, das einzige Programm auf deinem PC der Flugsimulator von Microsoft ist, du dich bei jedem Flugzeuggeräusch gen Himmel drehst und für dich der Hin- bzw. Rückflug das schönste an Urlaubsreisen ist, dann bist du hier genau richtig.

Im Folgenden möchten wir dir einen umfassenden Überblick über die Ausbildung zum Privatflugzeugführer geben.

Ausbildung

Fliegen, das ist klar, ist kein gewöhnliches Hobby. Man muss sich bewusst machen, dass man hier ein Flugzeug durch die Lüfte bewegt und somit viel Verantwortung für sich und seine Mitmenschen übernimmt. Die Ausbildung zum „Hobbypiloten“, besser Privatpiloten, ist deshalb auch recht anspruchsvoll.

Die Ausbildung gliedert sich in zwei Teile, nämlich in den theoretischen und den praktischen Teil mit jeweils einer abschließenden, staatlichen Prüfung. Die Praxisprüfung ist hierbei auch die Lizenzprüfung.

Anders als z.B. beim Autoführerschein kann man schon mit 16 die Ausbildung beginnen. Die Ausbildungsdauer hängt von mehreren Faktoren ab.

Zum Einen wäre da der Schüler selbst, die Verfügbarkeit von Schulungsmaschinen, dem Wetter und am Ende auch von den Fluglehrern. Grob kann man für einen zügigen Ausbildungsablauf sechs Monate einplanen.

Während der Theorieausbildung in sieben Fächern lernt man den umfangreichen Stoff zu:

• Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften, einschließlich Rechtsvorschriften des beweglichen Flugfunkdienstes und die Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei Flügen nach Sichtflugregeln

• Navigation

• Meteorologie

• Aerodynamik

• allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik

• Verhalten in besonderen Fällen

• Menschliches Leistungsvermögen

Der Unterricht erfolgt in ca. 60 Stunden Frontalunterricht in speziellen Schulungsräumen der jeweiligen Flugschule.

Wer in der Schule im Mathe- und Physikunterricht gut aufgepasst hat und auch der Englischen Sprache mächtig ist, wird den Stoff gut nachvollziehen können.

Schon während der theoretischen Schulung kann mit der praktischen begonnen werden. Meist ist das sogar ganz hilfreich. So kann die Theorie gleich in der Praxis angewendet werden und man versteht Sacherverhalte wesentlich leichter.

Während der Ausbildung schult man mit mindestens zwei Fluglehrern.

So kann der Ausbildungsstand besser beurteilt werden.

Die erste Flugstunde ist immer etwas besonderes. In den ca. 44 folgenden Stunden lernt man Starts- und Landungen, Verhalten des Flugzeuges in allen Fluglagen, Notverfahren, praktische Navigation, Verfahren im Luftverkehr, Umgang mit Mehrfacharbeit, sicheres Funken, Grenzbereiche des Flugzeuges und der eigenen Leistungsfähigkeit.

Sobald beide Fluglehrer der Meinung sind, dass man das Flugzeug sicher fliegen kann, steht jedem Flugschüler der erste Alleinflug bevor. Ein Erlebnis, das kein Pilot jemals vergisst.

Im weiteren Ausbildungsverlauf werden dem Flugschüler nach und nach mehr Aufgaben komplett selbst überlassen, sodass er schon bald alleine auf Reisen gehen kann.

Nach erfolgreicher Lizenzprüfung geht das Fliegerleben aber erst so richtig los. Schnell wird man merken, dass man sich unter jeder Menge Gleichgesinnter wieder findet, man zu gemeinsamen Ausflügen eingeladen wird, viel Erfahrung sammeln kann und man um ein großes Stück mehr Freiheit reicher geworden ist.

Wir, die Young Aviators, möchten genau hier anschließen. Jugendliche auf dem Weg zur Fluglizenz begleiten, ihnen als Informations- und Interessenplattform dienen und die Freude am Fliegen gemeinsam fördern.